Was heißt Yoga?

Der Begriff Yoga kommt aus dem Sanskrit, योग, von yuga „Joch“, yuj für: anjochen, zusammenbinden, anspannen, kann sowohl „Vereinigung“ oder „Integration“ des Körpers an die Seele bedeuten.

 

Yoga ist keine Religion und keine hinduistische Gebetsform. Der Yoga ist eine Philosophie und möchte mittels unterschiedlicher Übungen dem Teilnehmer die Anleitung geben, um zu geistiger Klarheit und körperlicher Gesundheit zu gelangen.

 

Es gibt viele Yogastile, die alle auf altertümliche spirituelle Praktiken Indiens zurückgehen. Die Tradition, die hauptsächlich im Westen bekannt ist, ist Hatha-Yoga. Uns daraus bekannt sind die Körperhaltungen (Asanas), sowie Atemtechniken (Pranayama) aus dem achtgliedrigen Yoga-Pfad.

Seit dem späten 19. Jahrhundert, kamen diverse Yoga-Meister in den Westen und lehrten ihre jeweilige Interpretation von Yoga den hiesigen Schülern. Diese Schüler gründeten dann Schulen und Institute in Europa und Amerika. Nun gibt es Schulen, die Astanga-Yoga, Bikram-Yoga, Power-Yoga, Iyengar-Yoga, sowie viele andere Stile vermitteln. All diese Stile sind Hatha-Yoga, doch sind sie jeweils eine eigene Interpretation einer einzigen Sache.

 

 

 

 

Was ist Hatha-Yoga nach Iyengar?

B.K.S. IYENGAR

Am 20. August 2014 hat B.K.S. IYENGAR  

im Alter von 95 Jahren seinen Körper verlassen.

 

 „Yoga verändert Geist und Körper. 
Das Üben erzieht zu Klarheit und Genauigkeit im Denken und Handeln.
Es kräftigt die Gesundheit.
Darüber hinaus lehrt es dich Wissen und Weisheit und vor allem:
Geduld, Ruhe und Bescheidenheit.
Der, der aufrichtig Yoga übt, wird sehen,

daß sich sein ganzes Leben verwandelt,

und er der Herr seines Schicksals wird.


So ist Yoga eine Philosophie ohnegleichen.
In jedem Asana, in jeder Atemübung kannst du Erfüllung erfahren, jenes innere Licht, das mit Worten nicht mehr zu beschreiben ist.“

 

Die uns als Hatha-Yoga bekannten Körperhaltungen und Atemtechniken wurden in Indien über viele Jahrhunderte entwickelt und erforscht. Sie sind eine Errungenschaft vergangener Hatha-Yoga-Meister. Um diese Tradition und Wissenschaft für die Welt des 20. und 21. Jahrhunderts verständlich zu machen, hat B.K.S. IYENGAR seit den 30er Jahren fortwährend und mit unermüdlichem Eifer gearbeitet. Er verfeinerte das überlieferte Wissen und entwickelte eine wirksame, verständliche und zeitgemäße Methode des Hatha-Yoga. In dieser Methode wird auf eine korrekte Körperausrichtung beim Üben der Haltungen (Asanas) besonderen Wert gelegt. Dazu nutzte und entwickelte er Hilfsmitteln, um bei Unzulänglichkeiten auch zur Entspannung in der Haltung zu gelangen.

 

 

 

Welchen Wert hat Yoga?

Menschen bestehen aus drei Elementen: Körper, Geist und Seele. Entsprechend haben sie drei Bedürfnisse, die für ein zufriedenes Leben gestillt werden müssen: der Körper braucht Gesundheit; der Geist braucht Wissen; die Seele braucht inneren Frieden. Wenn alle drei vorhanden sind, besteht Harmonie.

Die moderne Gesellschaft steht bezüglich dieser drei Aspekten Problemen gegenüber. Der heutige Lebensstil ist mit ihren vielen technologischen Wundern ein gemischter Segen. Bequemlichkeit und Schnelligkeit werden auf Kosten der körperlichen Gesundheit gekauft. Arbeitssparende Gerätschaften verringern allgemein den Einsatz des Körpers im Alltag, was Steifheit und muskuläre Schwäche mit sich bringt. Bewegungsmangel führt zu Rückenschmerzen, Nackenproblemen, Schwere in den Gliedern und Schwierigkeiten beim Gehen. Ausgiebiger Gebrauch von visuellen Medien verursacht Kopfschmerzen und Stress für die Augen.

Die mentalen Sorgen einer wettbewerbsbetonten Welt entleeren die inneren Reserven und laden so stressbedingte Probleme ein wie Schlaflosigkeit, Verdauungsstörungen und Beschwerden im Nerven- oder Atmungssystem. Wenn dieser Druck nicht durch Zeit für Ruhe und Reflektion ausgeglichen wird, wird so die Lebensqualität beeinträchtigt.

 

 

 

Was heißt Dana?

DANA ist ein wesentlicher Bestandteil buddhistischer Geistes- und Herzensschulung und entspricht auch dem Kern des Christentums, wo Grosszügigkeit, Freude am Schenken und Helfen zentral sind.

DANA ist uns als Wort nicht so fremd, wie es auf den ersten Blick erscheint. DANA ist Sanskrit und bedeutet so viel wie «freiwilliges Geben & großzügig Sein». DANA ist eng verwandt mit dem lateinischen «Dona» oder «Donare», was ebenfalls Schenken oder Geben bedeutet.

 

Grosszügigkeit als spirituelle Praxis ist das Üben des Gebens und Empfangens, ein Auseinandersetzen mit den eigenen Prioritäten: Was ist mir wirklich wichtig in diesem Leben? Worin liegt wahres Glück für mich? Wie drückt sich dessen Erkennen in meinem Verhalten, in meinen Entscheidungen aus? Was unterstütze und ermögliche ich mit meinem Geld, wofür setze ich es ein?

 

Warum ein Programm anbieten, welches keine Preise hat?

Wir leben in einer Gesellschaft in der der Wert grösstenteils vorgegeben ist, egal ob es angemessen ist oder nicht.

Wertschätzung anstatt Wertgebung -  für sich selbst und auch für die Person, die ihre Zeit und ihr Wissen gibt - Chance und Herausforderung zu gleich. 

Beim Gebenden, sprich Lehrer/in, geht es darum,  etwas von sich zu geben - Wissen, Zeit, Energie, Materielles.

Beim Bekommenden, sprich Teilnehmer/in, geht es darum,  wie viel ist es ihm/ihr wert für sich etwas zu bekommen.

 

 

 

DAS DRITTE

DANA PROGRAMM 2017

 

1. Teil:  Oster-/ und Sommerprogramm 2017

Yogalehrer in Ausbildung geben sich die Ehre

2. Teil:  "Habe die Ehre" Sommer 2017

"Frische" Yogalehrer machen ihre Erfahrungen

3. Teil:  "Start to teach" 2017

verschiedene Lehrer unterstützen dieses Projekt

 

Das dritte Jahr war reichhaltig im Angebot und Aufwand. 20 Menschen haben ein Programm mit 40 verschiedenen Angeboten zusammengestellt.  Es haben 306 Menschen teilgenommen, 33 Angebote stattgefunden und abzüglich aller Kosten 1.600 Euro gewonnen. Das Geld kommt, wie bereits angekündigt, sozial schwachen und stillen Familien zugute, die weder Mut noch Kraft haben sich an öffentliche Stellen zu wenden. 

Die erste Übergabe fand am Montag, 16. Oktober 2017 statt. Eine "vielköpfige" Familie bekam ein neues Fahrrad zur Unterstützung des täglichen Einkaufs und aller Besorgungsfahrten - ein Auto wäre undenkbar, zugleich wird hier auch der Bewegungsdrang für Körper und Seele befriedet.

Hier auch noch Dank an Ingo Jausovec in Reutin. Er freute sich über die Aktion und hat gleich noch einen Fahrradkorb mit dazugeben. Wir wünschen dir liebe Nadja eine allzeit gute Fahrt und wenn es auch schwer war, das Geschenk anzunehmen, erfreue dich Tag für Tag und bedanke dich bei dir selbst für dein selbstloses Wirken, als Mutter und Freundin.  Uns hat es Freude gemacht zu lehren, zu unterrichten und zu schenken. Namaste.

 

DAS ZWEITE

DANA PROGRAMM 2016

 

1. Teil:  "Habe die Ehre" Ostern 2016

Yogalehrer in Ausbildung geben sich die Ehre

2. Teil:  "Start to teach" April - Juli  2016

"Frische" Yogalehrer machen ihre Erfahrungen

3. Teil:  Sommerprogramm 2016

verschiedene Lehrer unterstützen dieses Projekt

 

Das zweite Jahr war auch sehr kraftvoll und reichhaltig. Es haben 245 Menschen teilgenommen und abzüglich aller Kosten verbleiben 1.500 Euro. Wir haben uns entschieden dieses Mal alles in eine Einrichtung weiterzugeben. Und am nächsten liegt uns hier HandinHand e.V. in Sigmarszell. Die Übergabe hat bei strahlendem Sonnenschein stattgefunden und erfreute die Gesichter der Betreuer und der Hausgäste.

 

2016 Danaflyer Sommer.pdf
PDF-Dokument [138.8 KB]

DAS ERSTE

DANA PROGRAMM 2015

Das Projekt war erfolgreich mit 178 Teilnehmer/innen, abzüglich aller Kosten verblieben 900 Euro, die in gleichen Teilen an drei soziale Einrichtungen - Frauen in Not, Hospiz, Ferien HandinHand e.v. - aufgeteilt wurde. DANKE an allen Beteiligten.

2015 - DANA SOMMERPROGRAMM.pdf
PDF-Dokument [273.5 KB]
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© Claudia Fohrer, Sigmarszell, Lindau,
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